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26. Februar 2016

In fünf Schritten zum ersten Redaktionsplan

Themen und Inhalte für Blogs, Newsletter und mehr planen

Gewusst wie: Redaktionsplan in fünf Schritten erstellen

Einfach gemacht: Ein Redaktionsplan braucht nur wenige Schritte (Foto: je.suis.Napoleon/photocase.de)

Egal ob Blog, Newsletter, Facebook-Page oder Unternehmensmagazin: Alle brauchen regelmäßig neue Inhalte. Und die schütteln die wenigsten Unternehmen und Agenturen aus dem Ärmel. Darum nutzen sie einen Plan, der Termine und Autoren koordiniert und dafür sorgt, dass am Tag der Veröffentlichung jeder Satz und jedes Foto am richtigen Platz ist.

Ein Plan macht das Leben leichter

Für eine Planung gibt es viele Möglichkeiten.

Sie reichen von spontanen Beiträgen ohne langen Vorlauf bis zu minutiös terminierten und durchformulierten Themen- und Redaktionsplänen, mit denen am Ende auch das letzte Komma sitzt. Und weil es so viele Möglichkeiten gibt, einen Redaktionsplan zu entwickeln, fallen die ersten Schritte oft schwer.

Dabei macht ein Plan die Arbeit leichter und nicht schwerer. Diese Erfahrung habe ich mit meinem faktwerk Blog gemacht. Mein Redaktionsplan hat für mich drei wichtige Vorteile:

  1. Er nimmt mir die Sorge, dass ich zum geplanten Termin (alle zwei Wochen) keinen Blogbeitrag fertig habe, den ich veröffentlichen kann.
  2. Er ermöglicht mir, kontinuierlich an geplanten Blogbeiträgen zu arbeiten und diese in Ruhe vorzubereiten.
  3. Ein Redaktionsplan motiviert mich. Bevor ich ihn hatte dachte ich, dass er mich unter Stress setzt. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Fünf erste Schritte

Der erste Schritt zu meinem Redaktionsplan liegt schon ein wenig zurück. In einer Runde mit Kolleginnen entstand die Idee, einfach alle Themen, zu denen jede spontan einen Blogbeitrag verfassen könnte, auf einen Zettel zu schreiben. Da kamen erstaunlich viele Themen zusammen und den Zettel hab ich immer noch.

Er lag einige Wochen in der Schublade. Aber nachdem meine Blogbeiträge ohne echten Plan wieder unregelmäßiger wurden, habe ich den ersten Impuls aufgenommen und vier weitere Schritte bis zum Redaktionsplan für mein Blog gemacht:

  1. Aus einem Brainstorming mit mir selbst hatte ich alle Themen auf einem A4-Blatt gesammelt, zu denen ich gern und sofort einen Blogbeitrag schreiben kann oder schon immer mal einen schreiben wollte.
  2. Dann habe ich überlegt, welche Themen sich aus meinem Fundus von Workshops und Vorträgen entwickeln lassen und sie auf ein zweites A4-Blatt geschrieben.
  3. In einer leeren Excel-Tabelle habe ich Spalten für Termin (bleibt offen), Kategorie/Rubrik, Überschrift als Arbeitstitel, kurze Inhaltsangabe, Autor/Mitwirkende und Notizen erstellt, um alle Informationen unterzubringen, die mir für die Erstellung eines Blogbeitrags wichtig sind.
  4. Alle Themen der beiden A4-Blätter kommen ohne Termin direkt in die Excel-Tabelle und beim Eintragen ergänze ich alle Informationen, die bisher fehlen. So erhalte ich einen guten Arbeitsstand.
  5. Jeder Blogbeitrag bekommt einen Termin. Dabei ordne ich auch nach Themen, so dass kleine Serien entstehen und keine ähnlichen Themen in zu kurzer Zeit auftreten.

Fertig.

So ist sehr schnell ein Redaktionsplan mit fast 30 Themen entstanden. Ich war selbst überrascht! MIndestens für das Jahr 2016 muss ich mir schon einmal keine Sorgen machen, dass mir kein Thema einfällt, zu dem ich bloggen kann.

Entstanden ist ein Arbeitsstand, den ich jetzt perfektionieren und in der Praxis erproben muss. Aber in den ersten Tagen mit meinem Redaktionsplan im Rohzustand habe ich schon angefangen, neue Themen und Themenideen am Ende zu notieren. Das ist praktisch, weil ich dort die wichtigsten Überlegungen zu einem neuen Thema sammeln und weiter darüber nachdenken kann. Und bei BEdarf kann ich es nach vorn holen und in den Redaktionsplan einordnen.

Nur schreiben muss ich die Beiträge jetzt noch. Aber mit dem Plan fällt mir das leichter.

 

Und wie planen Sie Ihre Veröffentlichungen?

Wie planen Sie die Beiträge für Ihre Newsletter oder Ihre Facebook-Page? Arbeiten Sie spontan und orientieren sich nur an festen Formaten und Rubriken, die Sie entwickelt haben? Oder haben Sie einen ausführlichen Plan mit festen Terminen und Verantwortlichkeiten?

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Sie machen. Vielleicht gibt es bald einen neuen Blogbeitrag darüber, welche Wege sich in der Praxis besonders bewährt haben.

Schreiben Sie mir :).

 

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Kategorie

Allgemein, Content, Website

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