Aktuelle Fotos sind wertvoller Content

Wie ein aktuelles Foto positiv auf den Inhalt einzahlt

Im Dezember ist die Zeit der Geschäftsberichte, Jahresberichte und Nachhaltigkeitsberichte. Für viele Unternehmen und Institutionen ist das eine wunderbare Gelegenheit, ihre Arbeit im abgelaufenen Jahr darzustellen, Geldgeber und Unterstützer zu informieren und zur Fortsetzung der Zusammenarbeit einzuladen. Fotos bringen nicht nur Farbe in Zahlen und Fakten, sie vermitteln Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Schön und gut: Jahresberichte

Gute Jahresberichte geben Einblick in die Projekte des Unternehmens und zeigen idealerweise mehr als durchgeschnittene rote Bänder, Spatenstiche und Einweihungen. Sie zeigen Menschen bei der Arbeit, engagierte Teams bei Veranstaltungen und begeisterte Kunden mit dem Produkt. Zum Glück hat sich bei vielen Jahrespublikationen der Trend zu einer lebendigen, im Zweifel lieber etwas unperfekten Darstellung von Themen und Menschen durchgesetzt.

Zwei Fotos derselben Person aus dem Jahr 2009 und aus dem Jahr 2023

Lebendig und authentisch: Menschen im Bild

Bei dieser positiven Entwicklung gibt es eine negative Ausnahme, die oft auch noch im ersten Kapitel steht: Das Porträtfoto des übergeordneten Gremiums; oft auch das Gruppenfoto – oder gleich beides. Denn egal ob Vorstand, Aufsichtsrat, Beirat oder Förderer – sie alle haben scheinbar keine Zeit, sich um aktuelle Porträt- und Gruppenfotos zu kümmern. Da kommt 2023 gern auch einmal ein Foto aus 2011 zum Einsatz.

Ohne aktuelle Fotos rauft sich die Graphik alle Jahre wieder die Haare und verzweifelt angesichts der ambitionierten Gesamtgestaltung an dem konservativen Look der (eigentlich ja) stolzen Verantwortlichen. Wenn die Varianten Schwarz/Weiß, freigestellt und modernes Format ausgereizt sind, ist irgendwann die Luft raus und das Foto … nur noch alt.

Dabei dokumentieren gerade die Menschen Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit und ein kontinuierliches Engagement. Sie geben den Seiten Gewicht und Bedeutung. Seht her, diese Menschen stehen hinter dem Unternehmen, der Organisation, hinter dem Projekt! Sie sind ein starker Rückhalt und das zeigt auch das Bild.

Jetzt machen: Authentische Fotos für alle

Sie haben dieses Jahr noch die Chance auf ein neues Porträtfoto? Einfach machen! Die Macht der Bilder ist 2023 größer als je zuvor. Und sie wächst, die Investition lohnt sich also. Das haben Ihre Geschäftsberichte, Jahresberichte und Nachhaltigkeitsberichte verdient.

Dieser Beitrag wurde im Dezember 2023 erstmals auf dem Business-Netzwerk LinkedIn veröffentlicht.

Blogger-Event bei Ehring Markenmöbel

Während Blogs und Blogger in vielen Branchen, zum Beispiel im Tourismus oder in der Mode, längst zum Standardprogramm der PR gehören, steht die Zusammenarbeit in vielen anderen Branchen noch am Anfang. In der Möbelbranche gehört Ehring Markenmöbel zu einer noch kleinen Gruppe von Unternehmen, die den Kontakt zu Bloggern aufbauen.

Ich habe mit Kathrin Corell vom Kindermöbelhersteller Ehring Markenmöbel aus Homberg/Efze gesprochen. Das Unternehmen hat erst vor wenigen Wochen zu einem Blogger-Event eingeladen und Kathrin Corell (KC) erzählt für das faktwerk-Blog von der Planung, ihren Erfahrungen und von den Zielen, die sich das Unternehmen in der Zusammenrarbeit mit BloggerInnen vorgenommen hat.

Warum haben Sie sich für eine Zusammenarbeit mit Bloggern interessiert?

KC: Die Firma Ehring war bis vor kurzem eher in der Fachwelt ein Begriff. Bis dahin haben wir ausschließlich mit einem Kindergarten-Vollausstatter gearbeitet, der den Vertrieb unserer Kindergartenmöbel übernommen hat. Da erscheinen wir höchstens mal als Produktionsstätte in einem Katalog und das sagt niemandem etwas, der nicht aus diesem Bereich kommt.

Anfang 2015 hat Ehring dann eine Produktlinie für den Endverbraucher auf den Markt gebracht, nachdem wir immer wieder Anfragen von Privatpersonen hatten. Für diese neue Linie haben wir uns sehr genau damit befasst, was Eltern sich für ihre Kinder wünschen, wie sie ticken und was sie bewegt.

Hatten Sie da bereits Erfahrungen mit Blogs und Bloggern?

KC: Ich habe mich seit Mitte 2015 mit den Blogs von Müttern und Eltern befasst, um ein Gespür dafür zu entwickeln, wie heute die Schwerpunkte gelagert sind.

Dieses Einlesen in die Blogosphäre der Eltern- und Mama-Blogger war sehr umfangreich, sehr intensiv und sehr, sehr spannend.

Erst in diesem Jahr, auf der Babywelt in Frankfurt habe ich mich dann zum ersten Mal mit drei Bloggerinnen getroffen und ihnen vorgeschlagen, unser Unternehmen kennenzulernen.

Daraus ist dann die Idee entstanden, nicht nur einzelne BloggerInnen zu einem Besuch einzuladen, sondern ein Blogger-Event zu planen und durchzuführen.

Wieviele Blogger*innnen waren dann letztlich bei Ihnen?

KC: Zwanzig. Wir hatten an die 40 BloggerInnen eingeladen. Zurückgemeldet haben sich alle, aber es hatten natürlich nicht alle an dem ausgewählten Wochenende Zeit. Mehr als zwanzig Gäste wären allerdings auch schwierig gewesen.

Wie haben sie die Blogger*innnen ausgewählt?

KC: Bei der Auswahl habe mich ein bisschen an bekannten und bereits ausgezeichneten Blogs orientiert. Es gibt ja die Brigitte-Mom-Blogs und die Eltern-Blogs; das hat mir eine erste Orientierung erleichtert.

Durch die lange Recherche und die intensive Auseinandersetzung mit den Blogs kannte ich irgendwann viele der Bloggerinnen sehr gut.

Ausgewählt haben wir sie letztlich nach ihrem Schreibstil und den Inhalten, die sie auf ihren Blogs veröffentlichen. Uns war wichtig, dass der Blog und sein Stil zu unseren Erwartungen passt.

Es gab auch viele, die sich freiwillig angeboten haben, die aber leider nicht in Frage kamen, weil sie nicht so spezifisch waren. Oftmals handelte es sich hier um reine ProdukttesterInnen. Für uns waren tatsächlich die Familienblogger interessant, bei denen es tatsächlich um Kinder geht, um Lifestyle und Erziehungsfragen, um Kreativität. Ganz viele haben auch DIY-Produkte auf ihrem Blog integriert. Diese passen ganz besonders gut zu uns.

Es sollte eine bunte Mischung sein und war auch gerade nicht auf Blogs mit einem Schwerpunkt bei Einrichtungsthemen reduziert, auf keinen Fall. Die BloggerInnen kümmern sich ja um sehr unterschiedliche Themen, von Kindern, Mode und Lifestyle bis hin zu Erziehungsfragen und Einrichtungsthemen.

Haben Zahlen eine Rolle gespielt, bei der Entscheidung wen Sie einladen?

KC: Nein, die waren zweitranging. Die Zugriffe auf den Blog und die weiteren Kanäle haben nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Es waren zwar viele Bloggerinnen dabei, die sehr gut organisiert sind und ihre Zahlen in Mediakits zusammenfassen, aber das war für uns nicht das entscheidende Kriterium.

Wir haben aber schon ein Gespür dafür entwickelt, wer gerade aktuell ist. Es waren auch viele Newcomer dabei, von denen ich aber denke, dass sie durchaus Potential haben. Ich habe mich da wirklich bis ins kleinste Detail mit befasst, auch die Social Media-Portale verfolgt, um zu sehen was sie bewegt, welche Art Fotos sie machen, wie sie schreiben.

Die Bloggerinnen sollten vor allem gut zu Ehring passen und authentisch sein.

Wie war das Feedback der Blogger*innen, die bei Ihnen waren?

KC: Durchweg positiv! Viele haben gesagt, dass sie es gar nicht gewohnt sind, dass sich jemand so ausführlich mit ihnen befasst. Also, die Vorbereitung hat schon meine Abende gefüllt, natürlich weil ich’s gern gemacht habe und eine Affinität zu dem Thema entwickelt habe. Und ich hatte auch ein bisschen das Gefühl, man nimmt am Leben der Bloggerinnen teil, wenn man ihre Beiträge verfolgt. Das hat die Zusammenarbeit sehr persönlich gemacht und das wussten die Bloggerinnen bei unserem Event wirklich wertzuschätzen.

Hat sich da ausgezahlt, dass Sie sich so genau mit den Blogger*innen befasst haben?

KC: Ja und nein. Für den persönlichen Kontakt hat sich die umfangreiche Vorarbeit auf jeden Fall rentiert. Aber unsere Möbel sprechen für sich. Die Familien waren ja gemeinsam eingeladen, sie konnten ihre Kinder und Partner mitbringen. Für die Kinder haben wir Bastel-Arrangements vorbereitet, sie konnten Holzteile bemalen und sich Kronen basteln und natürlich auch mit unseren Möbeln spielen. Das ist es, was denke ich am meisten überzeugt hat.

Kasperle-Theater mit Handpuppen und Kreidetafel

„Unsere Möbel sprechen einfach für sich.“, sagt Ehring. Stimmt! (Foto: Ehring-Markenmöbel)

Wenn Kinder sich über einen längeren Zeitraum mit einem Möbel beschäftigen – es sind ja in erster Linie Spielmöbel – dann spricht das für sich. Da können wir noch etwas zur Produktion und zur Nachhaltigkeit sagen und zu den Materialien, die wir verwenden, aber in erster Linie überzeugt die Erfahrung der Kinder.

Haben Sie schon erste Ergebnisse auf den Blogs der BloggerInnen?

KC: Ja, sie haben alle relativ zeitnah die Ergebnisse vor Ort verbloggt, oft das ganze Wochenende in Bildern, ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie bei uns gesammelt haben. Alles andere kommt jetzt peu a peu.

Wenn es in die Tiefe geht, habe ich darum gebeten, dass wir miteinander einen Marketingplan machen. Es hilft uns nicht, wenn alle 20 BloggerInnen in der gleichen Woche nach ihrem Besuch super Berichte über uns schreiben, Produkte vorstellen und danach nichts mehr passiert.

Grundsätzlich hat man keinen Einfluss darauf, was geschrieben wird. Darüber muss man sich im Klaren sein.

Alles was wir tun konnten, war uns gut zu präsentieren. Das ist wie in jedem Kundengespräch. Es kommt auf den ersten Eindruck an, den man hinterlässt, ob sich Sympathie entwickelt oder nicht – und das haben wir Gott sei Dank geschafft.

Haben Sie einen Tipp für Unternehmen, die sich mit Blogs und Blogger Relations beschäftigen möchten, etwas, das Sie jedem Unternehmen ans Herz legen würden?

KC: Also grundsätzlich würde ich sagen, das ein bisschen Persönlichkeit dazu gehört und die Bereitschaft, sich auch selbst ein wenig zu offenbaren. Wenn man in die Welt der BloggerInnen einsteigt, dann hat man wie gesagt oft das Gefühl, dass man mit ihnen am Kaffeetisch sitzt. Sie selbst sehen einen aber gar nicht, zumindest wenn man nicht aktiv ist.

Bei den Familienblogs war es so: Ich bin da tief eingestiegen, aber selbst bin ich ja überhaupt nicht präsent. Also habe ich ihnen zu unserem Event eine schriftliche Einladung geschickt, per Post. Das kam supergut an, weil der Kontakt sonst meist nur über E-Mail erfolgt.

Ich habe darin auch ein paar Worte zu meiner Person verloren und die Bloggerinnen persönlich angesprochen, auch die Kinder habe ich in der Einladung erwähnt. Und genauso haben wir den Kontakt weiter verfolgt. Wir hatten eine Anmeldefrist gesetzt, haben dann nochmal erinnert, teilweise erste Telefonate geführt. Man muss sich auf jeden Fall im Vorfeld über die Kostenübernahme Gedanken machen. Es wird erwartet, dass Reisekosten übernommen werden. Das war für uns kein Problem.

Wenn man die Kosten am Ende runterbricht, sind Blogger Relations nicht teurer als die klassische Medienarbeit, man gewinnt dafür aber nachhaltigere und echte Kontakte.

Gibt es bei Ehring bereits weitere Pläne mit BloggerInnen und Blogger Relations?

KC: Jetzt sind wir erst einmal dabei, einen Marketing-Plan zu entwickeln, damit wir die Veröffentlichungen ein wenig auseinander ziehen können. Geplant ist aber eine langfristige Zusammenarbeit. Man bekommt ja ein Gefühl dafür, wer besonders am Produkt und am Unternehmen interessiert ist. Es sind auch schon ganz tolle Ideen aus dem Event erwachsen, z.B. was man mit unseren Möbeln noch alles machen könnte.

Das verfolgen wir auch im Detail mit einzelnen Bloggerinnen weiter. Viele haben sehr genaue Vorstellungen, wie Möbel für ihre Kinder aussehen müssen. Wir prüfen dann, was sich daraus für den Markt umsetzen lässt und ob langfristige Kooperationen entstehen können.

Das klingt gut …

KC: Ja, man darf die Herausforderung aber auch nicht unterschätzen.

Es kostet viel Zeit, die Zusammenarbeit mit Bloggern in den normalen Arbeitsalltag zu integrieren,

die Vorbereitung, das Event, dann die Nachbereitung und die Planung von Marketing-Aktionen mit den BloggerInnen.

Das hört sich vielversprechend an. Ich danke Ihnen für die offenen Antworten, Frau Corell,  und wünsche Ihnen und Ehring viel Spaß und Erfolg mit „Ihren“ Bloggerinnen.

Die ersten Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit den BloggerInnen hat Ehring-Markenmöbel auf seinem Blog verlinkt. Sie vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt unterschiedlicher Blogs und Beiträge und geben das Konzept und den Ablauf des Blogger-Events sehr gut wieder. Direkt nach der Veranstaltung sind hier und hier bereits lebendige Foto-Reportagen entstanden, aber auch ausführliche Blogbeiträge mit Link zum zugehörigen Video.

Sind Sie neugierig geworden? Bleiben Sie dran und lesen Sie im nächsten Blogbeitrag über Blogs und Blogger im Tourismus. Hier können Sie den faktwerk-Blog abonnieren.

Interessieren Sie sich für die Zusammenarbeit mit Bloggern und Bloggerinnen? Ich erläutere Ihnen gern die Besonderheiten und Möglichkeiten und unterstütze Sie beim Aufbau der Medienkontakte. 

Nehmen Sie hier Kontakt mit mir auf. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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PR-Fundstück: Furniergeschichten zum Anfassen

Lesezeichen aus Holz in einem Fachmagazin
Überraschung: Was macht ein Lesezeichen in einem Fachmagazin?

Die aktuelle Ausgabe des Magazins InteriorFashion blättert automatisch auf den Seiten 26 bis 27 auf: Dort liegt ein handschmeichelndes Lesezeichen am roten Band und zeigt den Weg zu den Furniergeschichten. Logisch, dass das Magazin sich auf den aufgeschlagenen Seiten genau diesen lesenswerten Geschichten rund um einen tollen Werkstoff widmet.

Auf der Website der Furniergeschichten lädt eine klare und übersichtliche Gestaltung zum Durchklicken und Anschauen ein. Die Protagonisten des Werkstoffs Furnier begegnen dem Besucher in Videos und kurzen Interviews. Sie zeigen immer ein besonderes Produkt, bei dem Furnier zum Einsatz kommt. Mit den abwechslungsreichen Geschichten und den Interviews ungewöhnlicher Menschen ist dem Projekt eine innovative Annäherung an das Thema Furnier gelungen. Traditionelle Sichtweisen, die genauso  wertig, aber deutlich angestaubter mit Furnier umgehen, sind vergessen. Hier gelingt der Blick auf einen modernen, emotional aufgeladenen Werkstoff, der scheinbar unendliche Möglichkeiten bietet.

Lesezeichen aus Holz im URL
Lesen – merken – klicken: Das Lesezeichen zur Website

Schafft Aufmerksamkeit und Bindung: Das Lesezeichen

Das Lesezeichen – zum Mitnehmen und Benutzen – erreicht Kopf und Herz: Die haptische Anmutung des Werkstoffs fühlt sich gut an, lässt sich mitnehmen, wieder und weiter nutzen und stellt mit dem aufgedruckten Link die Verbindung zur Website her. Überflüssig zu sagen, dass es damit ganz spielerisch gelingt, die Lücke zwischen analoger und digitaler Welt zu schließen, mit einem Lesezeichen! Wer hätte das gedacht!

Die Furniergeschichten sind ein wunderbares Beispiel gelungener PR.

Sie sind ein Projekt der Hersteller-Initiative Furnier und Natur (IFN), die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wertigkeit, Schönheit und Vielfalt von Furnier bewusst zu machen und den Werkstoff mit all seinen Facetten zu fördern. Dabei setzen die Furniergeschichten auf feinstes Storytelling und zeigen die Einsatzmöglichkeiten und besonderen Anwendungen des Werkstoffs Furnier mit all seinen Möglichkeiten.

Wenn Sie sich für die Möglichkeiten von Storytelling und Content-Marketing interessieren und mehr über Ihre Kompetenzen und Leistungen reden, schreiben und erzählen möchten, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an. Ich entwickle im faktwerk Inhalte und Kampagnen und schreibe Geschichten, Blogtexte und redaktionelle Beträge für Unternehmen wie Ihres.

Und wenn Sie auch ein cooles Lesezeichen in der InteriorFashion platzieren wollen, sprechen Sie mit dem Team um Bianca Schmidt. Die haben’s nämlich umgesetzt :-).

Gelesen: Crashkurs Public Relations

Fachbuch Crashkurs Public Relations

Im Mittelstand, insbesondere im kleineren Mittelstand, ist die PR oft ein Aufgabenbereich von vielen.  Public Relations gehen über den Tisch des Marketing oder die Geschäftsführung kümmert sich darum. Bei allem Engagement fehlt den Verantwortlichen mitunter die Erfahrung und das Spezialwissen, das Kommunikationsprofis und PR-Spezialisten über viele Jahre sammeln. Wer sich hierzu kompakt und aktuell informieren möchte, der liegt mit dem Fachbuch Crashkurs Public Relations richtig.

In 9 Schritten zum Kommunikationsprofi

Das Fachbuch „Crashkurs Public Relations“ ist praxisorientiert. Die Autorin, Dr. Marion Steinbach, schreibt mit ihrer Erfahrung aus Pressestellen, Unternehmen und Agenturen und teilt ihr umfangreiches PR-Wissen mit den Lesern. Wer sich mit dem Buch beschäftigt und die Tipps und Hinweise in seiner PR-Arbeit umsetzt, hat beste Voraussetzungen, um die PR seines Unternehmens Schritt für Schritt besser und professioneller zu machen.

PR mit Konzept

Das erste Kapitel ist dem PR-Konzept gewidmet. Das freut mich besonders! So bietet der Crashkurs einen Einstieg in die nach meiner Erfahrung besonders sinnvolle, weil systematische Herangehensweise an erfolgreiche PR. Wer PR konsequent in seinem Unternehmen einsetzen möchte und sich mehr Öffentlichkeit wünscht, als gelegentlich in der Zeitung zu stehen, kommt um ein PR-Konzept nicht herum. So gelingt es nämlich, nicht allein bestehende Kontakte zu erreichen, sondern auch neue für sich und sein Unternehmen zu interessieren. Der Crashkurs Public Relations erläutert kurz und knapp, wie ein Konzept aufzubauen ist und was es leistet. Zentrale Schritte werden dargestellt und wichtige Punkte gesammelt. Ganz im Sinne eines Crashkurses verzichtet er allerdings darauf, in die Tiefe zu gehen. Wer mehr wissen möchte, dem helfen spezielle Fachbücher oder erfahrene PR-Profis.

Im Anschluss an das Konzept widmet Marion Steinbach ein Kapitel der Unternehmensidentität und erläutert das Zusammenspiel der visuellen und inhaltlichen Kommunikation, bevor sich sieben Kapitel um die PR-Praxis von der Zusammenarbeit mit Journalisten über Online-PR und Social Media bis hin zur Krisen-PR drehen.

PR-Wissen kompakt zusammengefasst

Der Crashkurs Public Relations vermittelt in jedem Kapitel das wichtigste PR-Wissen zu den gängigen Maßnahmen und Instrumenten der PR. Dabei ist er leicht verständlich und praxisorientiert geschrieben. Das Fachbuch stellt dabei nicht allein theoretische Grundlagen dar, sondern erläutert die PR-Massnahmen immer mit Blick auf den Unternehmensalltag und die alltägliche PR-Praxis.

Checklisten, Tipps und Extra-Tipps

Zu allen Themen und Maßnahmen liefert der Crashkurs Public Relations hilfreiche und praxiserprobte Tipps und Empfehlungen. Sie sind geradeaus formuliert und lassen keine Frage offen. Marion Steinbach gibt damit wertvolle Erfahrungen weiter und fasst sie nachvollziehbar für ihre Leser zusammen. Ich kann ihre Tipps, Tricks, Dos und Don’ts nur bestätigen, egal ob es um den Umgang mit Journalisten oder um die Regeln für ein erfolgreiches Engagement in Social Media geht.

Blick ins Buch: Schnell-Check für die eigene Website

Besonders gut hat mir die Checkliste für die eigene Website gefallen: Wer die achtzehn Punkte durcharbeitet, weiss sehr genau, wo seine Website steht und wie groß der Handlungsdruck für die Aktualisierung oder einen Relaunch ist.

In ihren Extratipps gibt Marion Steinbach Adressen, Ansprechpartner und Erfahrungen aus ihrem Erfahrungsschatz preis. Das ist vor allem in der täglichen PR-Arbeit praktisch und spart die aufwändige Recherche und die Befragung von PR-Experten aus dem eigenen Netzwerk.

Meine Empfehlung

Der Crashkurs Public Relations ist ein idealer Begleiter für Praktiker im Unternehmen, die verlässliche Informationen und Tipps für die PR suchen. Er bietet umfangreiche Informationen und sammelt die Erfahrungen aus jahrelanger PR-Praxis. Mit Tipps und Checklisten gelingt es, die eigene PR-Arbeit zu optimieren und typische Fehler zu vermeiden. Wäre ich PR-Praktiker oder PR-Einsteiger im Unternehmen – ich würde das Buch kaufen!

Alle Fakten zum Buch:

Crashkurs Public Relations | In 9 Schritten zum Kommunikationsprofi

Autorin: Marion Steinbach
Verlag: UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz

Preis: 24,99 Euro (broschiert), ISBN 978-3-86496-781-8 bzw. 19,99 Euro (E-Book), ISBN 978-3-86496-781-8. Hier gibt es den Blick ins Buch.

Dr. Marion Steinbach ist eine Netzwerk-Kollegin aus dem „texttreff – Netzwerk wortstarker Frauen“. Ihr Verlag hat mir freundlicherweise ein Exemplar ihres Buches zum Reinlesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt.

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Mehr als Möbel

Cover des Magazins Interior Design

Ist ein Magazin in Papierform überhaupt noch zeitgemäß? Ja. Zumindest wenn es so leidenschaftlich auf eine moderne Bildsprache setzt, Themen inszeniert ohne den Blick auf’s Wesentliche zu verlieren und Sachthemen absolut gekonnt integriert und verknüpft. Das alles gelingt der InteriorFashion im Verlag von Chefredakteurin Bianca Schmidt.

Das Magazin, das ursprünglich im Ritthammer-Verlag zu Hause war, erscheint seit Anfang dieses Jahres im Verlag „dieschmidt“ von genau dieser Bianca Schmidt. Und dort hat die InteriorFashion nicht nur ein ambitioniertes neues Konzept unter dem Motto „more than furniture“ bekommen, sondern auch ein Layout, das Appetit macht auf die nächsten Ausgaben.

Die InteriorFashion traut sich, großformatigen Bildern reichlich Raum zu schenken und setzt auf die Kombination bildstarker und informativer Inhalte. Das Spiel mit unterschiedlichen Seitenlayouts setzt die Inhalte gekonnt in Szene und begleitet den Leser sicher durch die Struktur des Magazins.

Mehr als Möbel: Interior Fashion

Die langjährige Erfahrung der Redaktion um Bianca Schmidt spürt man von der ersten bis zur letzten Seite. Gemeinsam mit Redakteurin und Innenarchitektin Cornelia Raidel ist ihr eine überzeugende Auswahl von Themen und Inhalten gelungen, die aktuelle Highlights wie internationale Messen ausführlich berücksichtigt, Raum für Produkte und Neuigkeiten bietet, aber auch ein Sachthema, zum Beispiel Licht in der Ausgabe 1/2016, detailliert betrachtet.

Im Vorgriff auf die light + building 2016 geht die InteriorFashion aus allen Perspektiven auf das Thema Licht ein und analysiert, warum Licht mittlerweile eine ganz zentrale Rolle im Interior Design spielt. Auch wenn es hier um Sachinformationen in Reinkultur geht, kommt der Beitrag alles andere als trocken daher und nimmt den Leser mit in ein komplexes Thema, das den Einrichtungsmarkt mehr und mehr aufmischt.

Es ist ein gelungener Exkurs, den sich das Magazin hier leistet. Ganz nebenbei rückt die light + building damit ein klein wenig näher in den Blick des Lesers, denn mit einem Resumée der Messe darf er sicher in der zweiten Ausgabe, die gerade erschienen ist, rechnen.

Die Struktur des Magazins im Überblick

Das erste Heft der InteriorFashion ist im ersten Quartal dieses Jahres erschienen. Um einen detaillierten Überblick zu erhalten, habe ich den Inhalt genauer angeschaut:

Los geht es mit der Rubrik „update“. Hier finden Informationen aus der Branche statt, die Unternehmen, Menschen und Produkte in den Mittelpunkt stellen. Der Abschnitt endet mit dem ausführlichen, informativen Beitrag zum Sachthema Licht.

Im Abschnitt „interior“ lädt die InteriorFashion zu einem Ausflug in die große und tatsächlich weite Welt des Interior Designs ein: Von der imm cologne in Köln geht es über Heimtextil, Domotex, Maison&Objet Paris bis hin zur Stockholm Furniture & Light Fair. Hier spielen Möbel die Hauptrolle, aber die Nebendarsteller von Heimtextilien bis zum Licht sind ihnen dicht auf den Fersen. Der Überblick zeigt, dass die Lust auf hochwertige Einrichtung weit über Möbel hinausgeht und Nebendarsteller wie Textilien, Oberflächen und Texturen die Einrichtungsbranche stark beeinflussen oder längst zum Trendsetter geworden sind.

Unter „contract“ und „trade“ widmet sich die InteriorFashion dem Objektgeschäft und zeigt die Umsetzung sehenswerter Projekte zwischen Tokyo und Braunschweig. Spätestens hier holt das Magazin seine Leser ideal ab. Wer bisher meinte, der Spagat zwischen internationalen Trends und der Realität der Einrichtungsspezialisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sei nicht zu schaffen, wird hier eines Besseren belehrt und sieht die internationalen Trends außerhalb der Messen, im wahren Leben wieder.

Im letzten Abschnitt „design“ erhält dieses Thema, das auf allen Seiten mitschwingt noch einmal extra viel Raum. Als erklärter Fan von Jan Kath hat mir das schöne Porträt über den Teppich-Magier ganz besonders gut gefallen, aber ich bin sicher, dass auch Nicht-Fans hier auf ihre Kosten kommen.

Definitiv mehr als Möbel

Wenn sich ein Magazin so konsequent und leidenschaftlich für die Einrichtungsbranche aufstellt, wünsche ich ihm und seinen MacherInnen, dass es viel Wertschätzung erfährt und dieser mutige Kurs belohnt wird: Durch Anzeigenkunden, die bestens in dieses hochwertige Umfeld passen.

Vier Fragen an die Chefredakteurin

Wie und warum die InteriorFashion so ist wie sie ist, hat mir Chefredakteurin und Verlegerin Bianca Schmidt erklärt:

Sie geben das Magazin InteriorFashion seit Anfang des Jahres in Ihrem eigenen Verlag heraus. Was hat Sie dazu bewogen?

Die Zeitschrift erschien früher im Verlag Ritthammer, in dem ich seit 2001 als Redakteurin tätig war. Die thematische Verwandlung des Titels vom reinen Polster-Spezial-Titel hin zum Interior Design-Titel war bereits begonnen, als ich 2014 die Redaktionsleitung übernahm. Doch das Flagschiff des Verlags, der monatlich erscheinende Fachtitel MÖBELMARKT, hatte oft Priorität.

Je mehr ich der InteriorFashion meine Handschrift verleihen konnte, umso mehr habe ich mich in „mein Baby“ verliebt.

Und umso deutlicher wurde, dass man mehr draus machen könnte, wenn man sich Vollzeit darum kümmern würde. Und genau dieses Angebot hat mir Verleger Klaus Ritthammer dann im Frühjahr 2015 gemacht. Nachdem klar war, dass mich meine Redaktionskollegin und Innenarchitektin Cornelia Raidel begleitet und Stefanie Helmer als organisatorische Seele mit an Bord sein würden, war die Entscheidung gefallen und zum ersten Januar 2016 habe ich meinen eigenen Verlag mit Sitz in Fürth gegründet.

Was ist Ihnen bei Ihrem Magazin besonders wichtig?

Hochwertigkeit – innen wie außen. Das beginnt mit dem Format, der Haptik, dem edlen Papier und geht weiter mit dem ansprechenden Layout sowie der ausgezeichneten Druckqualität. Und dieser Anspruch gilt selbstverständlich auch für die Inhalte.

Wir reißen Themen nicht nur an, sondern wir gehen tiefer rein, um der Leserschaft einen echten Mehrwert zu bieten.

An welche Leser richtet sich das Magazin?

An alle, die sich als ganzheitliche Einrichtungsberater verstehen – unabhängig davon ob private oder öffentliche Gebäude im Fokus stehen. Daher sind Innenarchitekten unsere größte Lesergruppe. Dazu kommen die Top-Einrichtungsfachhändler sowie einige hundert Raumausstatter, jeweils in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Und für welche Unternehmen ist es eine ideale Werbe-Plattform?

Puh, das könnte eine sehr lange Liste werden. Unsere Leser beschäftigen sich professionell mit Einrichtung. Lassen Sie einfach mal Ihre Wohnung, Ihr Büro, das letzte Hotel, in dem Sie übernachtet haben, die Shops, in denen Sie einkaufen, Revue passieren. Um die Liste abzukürzen: Unsere Leser interessieren sich für Produkte von der schicken Vase bis zum Farbkonzept, vom Lichtschalter bis zum vernetzten Gebäude und vom Boden bis zur Decke. Und für all die Möbel die zwischen Teppich und Tapete platziert werden.

Wie spielt das gedruckte Magazin mit der Website zusammen?

Wir sind ein Print-Titel und wollen auch einer bleiben.

Gerade darüber wollen wir uns ja profilieren. Darum ist www.interiorfashion.de nur fünf Monate nach der Verlagsgründung ein Online-Ableger der Print-Ausgabe. – Aber wir haben einige gute Ideen, die wir mit Blick auf die Zielgruppe bewerten.

Derzeit können online die Ausgaben eingesehen werden und im Newsroom präsentieren wir aktuelle Branchenmeldungen sowie Beiträge aus dem Heft, die uns besonders am Herzen liegen. Das können Designerportraits sein oder Manufaktur-Präsentationen. Und natürlich finden sich Messe-News oder Hinweise auf Veranstaltungen, deren Medienpartner wir sind, beispielsweise der Materialpreis von Raumprobe, die architect@work, Orgatec oder Heimtextil. Über die Vernetzungen mit passenden Foren werden wir professionellen Einrichtern noch mehr Vielseitigkeit bieten. Darüber hinaus setzen wir Themen, die im Heft auf Grund der Spezialisierung nur kurz angerissen sind, online fortsetzen. Es bleibt also spannend.

Vielen Dank und viel Erfolg mit der InteriorFashion!!

Druckfrisch: Hier gibt es die aktuelle Ausgabe der InteriorFashion

Und wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind und die InteriorFashion kennenlernen möchten, dann ist genau jetzt der richtige Moment, denn die zweite Ausgabe ist gerade herausgekommen. Ein kostenloses Probeabo des Magazins können Sie direkt über die Website bestellen.

Viel Vergnügen.

faktwerk PR & Kommunikation ist in der Möbelbranche zu Hause. Magazine wie die InteriorFashion sind wichtige Medien der Branche und passen in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit designorientierter Unternehmen. Wenn Sie sich Unterstützung bei PR und Kommunikation wünschen oder wissen möchten, wie Sie Fachmedien gezielt für Ihr Unternehmen nutzen können, sind Sie bei mir richtig.

Nehmen Sie hier Kontakt mit mir auf. Ich bin gern für Sie da.